Weltfrauentag – Frauen in Not bleiben in Bayern vor der Tür

München, 8. März 2018. Bayern hat ein großes Defizit bei der Fürsorge für Frauen in Not. So muss aktuell rund jede zweite schutz- und hilfesuchende Frau abgewiesen werden, wenn sie in ein Frauenhaus flüchten möchte. Zuletzt hatte die CSU im Februar einen Antrag für den Nachtragshaushalt abgelehnt, in dem die Erhöhung der Mittel von 3,5 auf 6,5 Millionen Euro für alle Frauenhäuser, Beratungsstellen und Notrufe in Bayern gefordert wurde.

„Es ist eine Schande, dass in einem reichen Bundesland wie Bayern Frauen über die Landesgrenze fahren müssen, um Hilfe zu bekommen. Wir brauchen endlich eine bedarfsgerechte Förderung von Einrichtungen, die Frauen Schutz und Hilfe bieten. Wenn in Bayern pro Jahr etwa 140.000 Frauen Opfer von sexueller oder körperlicher Gewalt werden, ohne, dass ihnen in Bayern ausreichend geholfen wird, ist das für mich schlicht ein Totalversagen der CSU. Am Weltfrauentag sollten wir aber auch an die Frauen denken, die in dieser Statistik noch nicht einmal erfasst sind. Mangels Aussicht auf Hilfe, wenden sie sich erst gar nicht an eine Hilfestelle und bleiben damit Opfer von Gewalt und Demütigung“, sagt die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Bayern, Gabriele Neff.


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