Wirtshauskultur gehört nicht an den Subventionstropf

Die FDP lehnt das millionenschwere Wirtshaus-Förderprogramm der Staatsregierung ab. „Ich liebe die bayerische Wirtshauskultur“, erklärte FDP-Fraktionschef Martin Hagen im Interview mit der Bayerischen Staatszeitung, „aber sie gehört nicht an den Subventionstropf.“ Die Politik solle den Wirten stattdessen wieder mehr Freiheit lassen – etwa durch einen Abbau von Bürokratie und flexiblere Arbeitszeitregeln.

Zudem stellte Hagen fest: „Da, wo die Leute ins Wirtshaus gehen, geht’s dem Wirtshaus gut. Wo nicht, bringt es auch nichts, die Lokale mit Steuergeldern zu schönen Museen herzurichten.“ Der FDP-Politiker appellierte deshalb an die Bürger: „Wenn ihr wollt, dass die Wirtshauskultur erhalten bleibt, geht hin, spielt Karten, trinkt ein paar Halbe, esst was Gutes!“

Umweltschutz durch Innovation statt Bevormundung

Mit der Staatszeitung sprach Hagen außerdem über die Digitalisierung, Frauen in der FDP und den Umgang mit Rechtspopulisten im Parlament. Zur neuen schwarz-orangenen Staatsregierung sagte der FDP-Fraktionschef: „Zwei altbackene Parteien bilden eine kreuzkonservative Koalition. Die FDP dagegen steht für ein modernes, frisches und liberales Bayern.“ Das Profil seiner Partei schärfen will Hagen unter anderem in der Umweltpolitik – dabei gehe es jedoch nicht darum, die Grünen zu kopieren: „Wir setzen auf liberale Lösungen für Umweltprobleme, nämlich auf Innovationen und Marktmechanismen statt auf Verbote und Bevormundung.“

Das gesamte Interview finden Sie hier.


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