Selbstzufriedenheit ist der Feind des Fortschritts

In seiner Rede auf dem FDP-Bundesparteitag hat Martin Hagen der CSU-Alleinregierung Selbstzufriedenheit vorgeworfen. Diese sei der größte Feind des Fortschritts. „Wir dürfen nicht stehen bleiben, wir dürfen uns nicht auf dem Erfolg ausruhen“, so der FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl.

„Damit es unsere Kinder später mal mindestens genauso gut haben wie unsere Generation heute, müssen wir unser Land fit für die Zukunft machen“, sagte Hagen.

Chancen durch Bildung

Er forderte mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung durch frühkindliche Bildung, mehr Ganztagsangebote und individuelle Förderung. Außerdem will die FDP den Unterrichtsausfall

bekämpfen und die Klassenzimmer digitalisieren: „Markus Söder kämpft für Kreuze in den Schulen, wir für mehr Lehrer, WLAN und Tablets“, so Hagen

Passend zum Parteitagsmotto „Innovation Nation“ forderte Hagen flächendeckend schnelles Internet, digitale Behörden, mehr Forschung und Technologietransfer. Zudem brauche Bayern eine blühende Startup-Landschaft: „Wir haben wundervolle Berge, jetzt wird’s Zeit für ein Bavarian Valley.

Keine Gängelung durch den Staat

Im Staatsverständnis unterscheide sich die FDP von allen anderen Parteien: „Wir wollen einen Staat, der sich so wenig wie möglich in das Leben der Bürger einmischt – aber da stark und handlungsfähig ist, wo es drauf ankommt.“ Hagen sprach sich für Bürokratieabbau und ein liberales Ladenschlussgesetz aus.

„Wir wollen Bayern nicht einer selbstherrlichen und rückwärtsgewandten CSU-Alleinregierung überlassen“, sagte der FDP-Spitzenkandidat. „Wir wollen es schon gar nicht Roten und Grünen überlassen, denn wie das endet sehen wir in anderen Bundesländern, das hat unsere schöne bayerische Heimat nicht verdient. Wir treten an für eine bessere Politik, eine vernünftige Politik. Mit neuen Köpfen und frischen Ideen.“


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