Regierung lässt Flughafen im Stich

Im Februar hat die CSU entschieden, dass Thema Ausbau des Münchner Flughafens erneut zu verschieben. Ministerpräsident Markus Söder möchte das Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Der Flughafen München arbeitet seit Jahren am Rande seiner Kapazitätsgrenze. FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen stellt der CSU beim Thema Flughafenausbau deswegen ein schlechtes Zeugnis aus: „Die zögerliche Haltung schadet dem Wirtschaftsstandort Bayern.“ Alleine für 2018 erwartet der Flughafen ein Plus von drei Prozent das entspricht mehr als 46 Millionen Fluggästen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung des Münchner Flughafen Kerkloh hat bereits im April gegenüber dem „Handelsblatt“ erklärt: „Alle erforderlichen genehmigungsrechtlichen und gerichtlichen Verfahren sind abgeschlossen worden. Wir sind also ready. Jetzt bedarf es einer Entscheidung unserer Gesellschafter.“

FDP wird Blockade auflösen

Zur aktuellen Situation für den Flughafen ergänzt Hagen: „Die Staatsregierung lässt den Münchner Flughafen im Stich. Wir sagen vor der Wahl, was wir nach der Wahl machen wollen. Die FDP ist die einzige Partei, die sich klar zum Bau der dritten Startbahn bekennt.

Bayern braucht die dritte Startbahn. Sie ist entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Der Flughafen braucht die zusätzlichen Kapazitäten, um als Drehkreuz attraktiv zu bleiben. Für die Bürger bringt die dritte Startbahn mehr Direktverbindungen und tausende Arbeitsplätze.

Der Flughafen München ist ein Erfolgsmodell, das sich schon seit Jahren am Rande seiner Kapazitätsgrenze bewegt. Die dritte Startbahn ist nicht nur eine Münchner Frage. Die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens liegt im gesamtbayerischen Interesse. Wir müssen deshalb die derzeitige Blockadesituation auflösen. Die Umwandlung der Flughafen GmbH in eine AG wäre dafür eine geeignete Option.

Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag wird beantragen, dass der Bund als einer von drei Anteilseignern auf den Flughafenausbau hinwirkt. Ab Herbst werden wir das auch auf Landesebene tun.“


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