Lehrermangel: Staatsregierung versagt bei Personalplanung

An den bayerischen Grund- und Mittelschulen herrscht massiver Lehrermangel. Der  Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband warnt vor einem Einbruch der Unterrichtsversorgung. „Der Lehrermangel offenbart das Versagen der bayerischen Staatsregierung bei der mittelfristigen Personalplanung“, kritisierte FDP-Generalsekretär Daniel Föst. Die Freien Demokraten wollen den Schulen mehr Eigenverantwortung übertragen und die Attraktivität des Lehrberufs erhöhen.

„Der Lehrermangel betrifft Grundschulen, Mittelschulen und Gymnasien gleichermaßen“ so Föst. „Am Personal wurde in letzter Zeit in allen Schularten gespart, was nicht zuletzt die Einstellungsquoten erschreckend verdeutlichen.“ Der FDP-Politiker erklärte, die zentrale Steuerung durch das Ministerium werde den sich mitunter kurzfristig ändernden Anforderungen an den Schulen offenbar nicht gerecht. „Deshalb müssen die Schulen selbst mehr Verantwortung in der Personalplanung übertragen bekommen“, forderte Föst. Die FDP fordert schon seit langem die eigenverantwortliche Schule.

Zudem müsse die Attraktivität des Lehrberufs erhöht werden, so Daniel Föst: „Das geht mit einer Reform des Studiums, mehr Praktika, einer besseren Ausstattung der Schulen, ausreichend Fortbildungsmöglichkeiten und kleineren Klassen.“


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