Bayern rutscht im Startup-Ranking ab

Bei der Aussprache zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Söder hat FDP-Fraktionschef Martin Hagen eine ambitioniertere Wirtschafts- und Innovationspolitik angemahnt:

„Wir müssen unseren Wohlstand in Zeiten von globalem Wettbewerb und disruptiven technologischen Entwicklungen behaupten“, sagte Hagen bei seiner Rede im Landtag. Aktuell gebe es in Bayern mehr Geschäftsaufgaben als Neugründungen und im Ranking des Start-up-Monitor sei der Freistaat auf Platz 4 zurückgefallen. „Auf Platz 1 steht neuerdings NRW“, erklärte Hagen, „da gibt’s seit einem Jahr einen liberalen Wirtschaftsminister.“

Der FDP-Fraktionsvorsitzende forderte unter anderem eine zeitgemäße digitale Infrastruktur und bessere Rahmenbedingungen für Gründer. Handwerk und Mittelstand müssten bei der Anwendung neuer Fertigungstechnologien unterstützt, Wirtschaft und Wissenschaft besser verknüpft werden. Zudem sprach sich Hagen dafür aus, Experimentierzonen für neue, disruptive Technologien auszuweisen – etwa Testfelder für autonomes Fahren im urbanen Umfeld.

„Die Wirtschafts- und Innovationspolitik in diesem Land bräuchte dringend ein Update“, so Hagen – „bekommen hat sie Hubert Aiwanger.“

 


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