Hagen: Wirtshauskultur gehört nicht an den Subventionstropf

Nach Protesten bayerischer Hoteliers und Gastronomen hat Ministerpräsident Markus Söder unter anderem ein 30 Millionen Euro schweres Förderprogramm für Wirtshäuser im ländlichen Raum angekündigt. Die Gastronomen fordern die Flexibilisierung der Arbeitszeiten für ihre Angestellten und den Abbau überbordender Bürokratie. FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen spricht sich gegen die Subventionierung der Branche aus und tritt ebenfalls für Bürokratieabbau und flexible Arbeitszeiten ein.

„Bayerns Gastwirte sind vollkommen zu Recht sauer. Die Politik in Bayern und im Bund macht ihnen mit immer mehr Regulierung und Bürokratie das Leben schwer. Die FDP fordert eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten und einen Abbau überflüssiger Bürokratie. Söder hingegen verspricht, jedes Problem mit zu Geld lösen – also letztlich auf Kosten der Steuerzahler“, sagt Hagen.

Hinter den Subventionsversprechen sieht Hagen vor allem Wahltaktik: „Mit diesen Wahlgeschenken will Herr Söder keine Wirtshäuser retten, sondern die absolute Mehrheit der CSU. Auf dieses durchsichtige Manöver werden Bayerns Gastwirte nicht hereinfallen. Die großartige bayerische Wirtshauskultur gehört nicht an den Subventionstopf. Der Staat muss ihr nur wieder mehr Luft zum Atmen lassen.“


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