FDP will weltbeste Bildung für jeden

Die „weltbeste Bildung für jeden“ – das forderte Daniel Föst im Interview mit der Neuen Presse Coburg. „Bildung ist maßgeblich für unseren Erfolg als Gesellschaft“, so Bayerns FDP-Generalsekretär. Deshalb müsse auch der Bund Geld in die Schulen investieren dürfen.

In Digitalisierung und Lehrerausbildung investieren

Wir wollen ein Bildungssystem, das sich an internationalen Maßstäben misst und sich nicht im Vergleich beispielsweise von Bayern mit dem Saarland verliert“, sagte Föst im Interview. Dafür sei mehr Geld im Bildungssystem notwendig: „Die KfW-Bankengruppe beziffert den Investitionsstau im deutschen Bildungssystem auf 37 Milliarden Euro, nur um das gegenwärtige Niveau zu halten. Die FDP will darüber hinaus investieren, und zwar in die Digitalisierung der Bildung, in die Qualität der Lehrerausbildung und in Bildungseinrichtungen.“ An der Finanzierung müsse sich künftig auch der Bund beteiligen dürfen, die FDP fordert daher eine Lockerung des Kooperationsverbotes.

Die Freien Demokraten möchten auch einheitliche Bildungsstandards für ganz schaffen. Diese sollen sich an den höchsten Niveaus orientieren:  Es mache keinen Sinn, dass in einigen Bundesländern die Standards immer weiter abgesenkt würden, damit immer mehr junge Menschen das Abitur ablegen können, erklärte Föst. Wie die gemeinsamen Standards erreicht werden, solle den Schulen selbst überlassen werden: Die FDP fordert mehr Eigenverantwortung für die Schulen vor Ort.

Bundestagswahl als Richtungsentscheidung

Föst bezeichnete die Bundestagswahl am 24. September im Interview als Richtungsentscheidung für Deutschland. Die FDP wolle Deutschland wieder bewegen und Zukunft gestalten. Die Union hingegen stehe für ein „weiter so“, die SPD für ein „zurück in die Vergangenheit“.  Deutschland müsse die derzeitige Phase wirtschaftlicher Stärke nutzen, um  in Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung zu investieren.


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