Es ist schäbig, wie Bayern mit seinen Polizisten umgeht!

Der Personalmangel bei der Polizei in Bayern ist schon lange bekannt. Neue Zahlen zeigen jedoch, wie dramatisch die aktuelle Entwicklung ist. So gibt es einen neuen Höchststand an Überstunden. Ende Juni waren es 2,4 Millionen Überstunden und damit 200.000 Stunden beziehungsweise rund neun Prozent mehr als Ende vergangenen Jahres. Insgesamt leidet die bayerische Polizei unter einem eklatanten Personalmangel.

Der Spitzenkandidat der FDP Bayern Martin Hagen bemängelt, dass in Bayern bisher nicht genug dafür getan wird, um die Bedingungen bei der Polizei tatsächlich zu verbessern. Der schlechte Umgang mit den Gesetzeshütern sei einer der Hauptgründe, der den Beruf des Polizisten unattraktiv erscheinen lässt:

„Es ist schäbig, wie Bayern mit seinen Polizisten umgeht. Wir Freie Demokraten wollen, dass die Sicherheit wieder besser organisiert ist als das Verbrechen! Die Tendenz geht derzeit hin zum Aufbau kommunaler Vollzugsdienste und mehr Videoüberwachung.“

Polizei auch auf dem Land stärken

Hagen legt dagegen andere Lösungsvorschläge vor:

Wir fordern hingegen mehr Polizeipräsenz vor Ort. Das bedeutet auch, dass wir uns gerade im ländlichen Raum für den Erhalt von funktionsfähigen Polizeiinspektionen einsetzen müssen, die mit ausreichend Personal für Tages- und Nachtschichten ausgestattet sind. Die Landespolizei muss für den Bürger sichtbar sein. Dafür muss der Freistaat endlich ausreichend Personal und Mittel zur Verfügung stellen.“

Konkret möchte Hagen dabei Ausbildungskapazitäten erhöhen, um den Personalmangel zu bewältigen. Außerdem kündigt er an: „Wir werden zudem die Digitalisierung bei der Polizei voranbringen, damit Beamte nicht durch Verwaltungs- oder Schreibarbeiten blockiert werden.“


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