Einwanderungsgesetz statt Pflegemangel

Ende Juli hat das Volksbegehren „Stoppt den Pflegenotstand an Bayerns Krankenhäusern“damit begonnen Unterschriften zu sammeln. Das Bündnis will gegen den Pflegenotstand in Krankenhäusern vorgehen. Aufgrund des allgemeinen Personalmangels hatte zuvor  auch die Diakonie Bayern Alarm geschlagen und sich für ein Einwanderungsgesetz ausgesprochen. Der Bedarf an Pflegekräften in den nächsten Jahrzehnten könne nur so gedeckt werden. Martin Hagen, Spitzenkandidat der FDP Bayern, zeigt sich überzeugt, dass in einer gesteuerten Einwanderung große Chancen für unser Land liegen: „Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild, das den Zuzug von Fachkräften erleichtert. Erwerbsmigration soll flexibel und unbürokratisch durch die Nachfrage am Arbeitsmarkt gesteuert werden können. Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt muss durch die Abschaffung von Arbeitsverboten und eine konsequente Anwendung der 3+2-Regelung erleichtert werden.“ Zudem frodert Hagen, dass sich das große persönliche Engagement der Menschen in der Pflege auch in der Bezahlung widerspiegeln solle:  „Ob in der Ausbildung oder im Berufsleben: Faire Bezahlung und ein angemessener Personalschlüssel sind unserer Meinung nach der richtige Weg, um Pflegeberufe zu stärken. Denn nur motivierte und nicht überlastete Pflegekräfte können auch eine gute Pflegearbeit leisten. Dazu benötigen wir dringend mehr Ausbildungsplätze für Pflegekräfte und Pflegehelfer, um die jetzt schon freien Plätze zu besetzen.“

 


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