BayernHeim ist das Globuli zur Linderung der Wohnungsnot

Bayern leidet nach wie vor unter massiver Wohungsnot. Markus Söder und Ilse Aigner haben Mitte Juli die staatliche Wohnungsbaugesellschaft „BayernHeim“ auf den Weg gebracht. In den nächsten Jahren sollen so Mietwohnungen entstehen. Die FDP Bayern sieht in der Gründung der „BayernHeim“ kein wirksames Mittel, um den grassiernden Wohnungsmangel effektiv zu bekämpfen.

Der Landesvorsitzende der FDP Bayern, zugleich bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Föst, hat eine sehr klare Haltung zum Thema: „Herr Söder gründet erneut eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft, wo eine unendliche Zahl an Skandalen und fortgesetzte Misswirtschaft zeigen, dass der Staat in aller Regel nicht der bessere Unternehmer ist. Zudem wird die „BayernHeim“ angesichts des enormen Bedarfs an Wohnraum noch nicht einmal der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein sein. Zur Entlastung auf dem Wohnungsmarkt wird sie nicht einmal in homöopathischen Dosen beitragen. Die „BayernHeim“ ist das Globuli zur Linderung der Wohnungsnot

Wer heute baut, erstickt in Vorschriften.

Es muss endlich an der Wurzel des Problems angesetzt werden. In den vergangenen Jahren ist kaum ein Lebensbereich so stark reglementiert worden wie der Wohnungsbau. Und mit jeder Regulierung steigen die Kosten für den dringend benötigten Wohnraum weiter. Wer heute baut, erstickt in Vorschriften. Über ein Drittel der Kosten im Wohnungsbau gehen auf staatliche Regelungen zurück: etwa Grunderwerbsteuer, Dämmwahnsinn, Fledermausgutachten, Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtung. Hier bräuchte es eine praxisgerechte Deregulierung, damit Bauen attraktiver wird. Wenn sich private Vermieter noch mehr aus dem Markt zurückziehen, wird sich die Wohnungsnot weiter zuspitzen, denn private Vermieter stellen rund zwei Drittel der Mietwohnungen bereit. Wir wollen Lösungen und keinen Staat der Fehlentwicklungen noch verstärkt. Kurz: Wir müssen schneller bauen, mehr bauen und effizienter bauen.

Für die erste selbst genutzte Immobilie keine Grunderwerbsteuer

Viel sinnvoller wäre es zudem, wenn die Kommunen nicht immer an den Meistbietenden veräußern, sondern ihr Bauland kostengünstig, etwa für genossenschaftliche Bauprojekte zur Verfügung stellen. Wir wollen die Ausweisung von neuen Bauflächen vereinfachen, um die Grundstückskosten wieder einzufangen. Damit die Menschen ins Eigenheim kommen, müssen die Kosten gesenkt werden. Wir sagen zudem: Für die erste selbst genutzte Immobilie soll keine Grunderwerbsteuer anfallen.“


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